Start Mallorca Rückblicke Anlässe
Rückblicke Anlässe PDF Drucken E-Mail
archiv-banner



2011


5.12.2011 - Weihnachtsessen in Maria de Salut
Traditionelles Weihnachtsessen in Ca's Metge Monjo.


10.11.2011 - Herbstspaziergang in Estanyol
Herbstspaziergang vom Hafen Estanyol bis zum neuen, danach zum alten Leuchtturm. Mittagessen.


12.10.2011 - Pétanque/Boccia Turnier in Cala Murada
Traditionellen Pétanque/ Boccia Turnier


25.9.2011 - Grillplausch bei René Schwendener auf seiner Finca in Binissalem
Gemütliches Zusammensein, bei gemeinsamen Grillieren.


6.9
.2011 - Wanderung Esporles - La Granja - Esporles mit Mittagessen

Die Wanderung führt vorwiegend durch einen wunderschönen Wald.
Der Weg führt über weichen Waldboden und zum Teil über steinigen Säumerpfad.
Zu Beginn der Wanderung erwarten uns ein paar hohe Treppenstufen. Hier müssen wir auch ca. 10 Minuten aufsteigen.

1.8.2011 - 1. August-Feier im Restaurant Binicomprat in Algaida

Für diesen Anlass haben wir eine Foto-Reportage erstellt; wenn Sie sich diese sehen wollen, dann klicken Sie
hier
.

Wir, 36 Erwachsene und 2 Kinder des Deutsch sprechenden CSB und 46 Mitglieder der Französisch sprechenden Amicale, trafen uns um 18.30 im wunderschönen Garten des Restaurants Binicomprat. Der Garten wurde bereits dekoriert mit Lampions mit Schweizer Wappen, Schweizer Fähnchen und Kerzengläsern auf den festlich gedeckten Tischen. Fridolin und Hannelore Wyss und Günther Zürcher zauberten diese Feststimmung für uns herbei. Das angenehme Sommerwetter und die fröhliche Gästeschar liessen, bereits beim Apéro an den hohen, weiss gedeckten Tischen, eine unbescherte Stimmung aufkommen. Dabei unterhielten uns Daniel Bürki am Keybord, Richi Stauber mit einem echten Alphorn und zwischendurch mit seiner Trompete und Fritz Dünner mit der Handharmonika. Das Trio unterhielt die Gäste und trug viel zur Stimmung bei.
Nach dem Zuhören der obligaten Rede der jetzigen Bundespräsidentin, Frau Micheline Calmy-Rey, standen wir alle auf und sangen traditionsgemäss die Schweizer Landeshymne in Französisch und Deutsch. Christian Neukomm, der Schweizer Honorarkonsul in Palma, erzählte uns über seine Rolle hier in Mallorca und die Neuerungen bezüglich des Konsulates in Barcelona. Pascal Décosterd ist der neue Schweizer Generalkonsul in Barcelona. Daraufhin wurden die Mitglieder des neuen CSB Vorstandes namentlich vorgestellt.
Mit wenig Verspätung wurde das reichhaltige, repräsentative Buffet mit den verschiedensten, kalten und warmen Köstlichkeiten eröffnet! Während der Pausen des lukullischen Mahls, überraschten uns unsere Musiker erneut mit einem breit gefächerten Repertoire ihres Könnens!
Spät nachts ging ein gemütlicher und fröhlicher Anlass zu Ende.
Bettina Frei- Klipstein


28.6.2011 - Wanderung Son Baulo - Son Real - Son Baul
Am Vormittag des 28. Juni 2011 machte sich eine Gruppe von elf Schweizern auf die vom CSB organisierte Wanderung, die uns vom Strand von Son Bauló (C'an Picafort) zu dem Landgut Son Real führte.

Bei prächtigem Sommerwetter und einem angenehmen Lüftchen wanderten wir über den Naturstrand der Costa de Son Real bis zur „Necrópolis de la Punta des Fenicis", eine Totenstadt oder Zentralfriedhof, bestehend aus 110 Gräbern, welche in der talayotischen Zeit zwischen dem siebten und fünften Jahrhundert v. Chr. angelegt wurde.

Anschliessend verliessen wir den Strand und spazierten auf einem breiten Naturweg, der durch ein Kieferwäldchen und einem mit Macchia bewachsenen Gelände führt, zum Landgut Son Real. Nach etwa 50-minütigem Marsch lud uns ein Picknick-Platz unter Pinien zum Verweilen ein. Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, nahmen wir die letzten Meter bis zum Gutshaus unter die Füsse.

Im Haupthaus von Son Real ist ein schöngestaltetes Museum untergebracht. Hier erfuhren wir einiges über das Landleben früherer Zeiten auf diesem Gut.

Auf dem Rückweg legten wir wieder einen kleinen Halt bei „unserem" Picknick-Platz
ein, wo wir alle die mitgebrachten Speisen und Getränke genossen.

Bei guter Laune und interessanten Gesprächen ging's zurück Richtung Son Bauló.

In Toni's Bar genehmigten wir uns das wohlverdiente Bier.

Ein schöner Tag ging zu Ende.

Hannelore Wyss




2010


28.8.2010 - Boule Tag bei Willy Zaugg
Bei Willy Zaugg fand ein sehr schoener Wettstreit von Boule Spielern, mit und ohne Ahnung, statt. Dank dem wirklich grossartigen Gelaende mit viel Platz, konnten sich 4 Gruppen a 3 Spieler voll mit dem Boule Spielen beschaeftigen. Auch wenn der Weg bis zum Platz des Ereignises schon fuer Palma Bewohner etwas weit ist, der Weg hat sich sicherlich gelohnt. Und als dankbaren Abschied konnten sich die Gewinner noch mit einer sehr guten Flasche Wein nach Haus begeben. Dieses Unikat, dank dem Autoren des Bildes auf der Flasche, Rolf Knie, das wir bei unseren naechstens Vorstellung am 16.9.2010, bei Macia Battle zu sehen bekommen, wurde schon vorzeitig fuer diesen Anlass zur Verfuegung gestellt. Das Essen, was kann ich darueber nur berichten, es war einfach zauberhaft. Unseren groessten Dank der Hausdame, die sich so bemueht um uns alle gekuemmert hat. Da ich noch andere Dinge zu berichtigen hatte, mussten wir leider das Fest schon um 19.00 Uhr verlassen, aber ich bin sicher, dass der Rest der Gruppe noch viele schoene Stunden dort verbringen konnte.

1.8.2010 - 1. August-Feier im Restaurant Binicomprat
Es war ein herrlicher Tag, richtiger Sonnentag, der uns am 1. August erwartete. Wir alle hatten uns dazu bemueht, einen wirklich schoenen Rahmen bieten zu koennen, mit seinen Lampions und Faehnchen, wozu sich das grosse Zelt natuerlich bestens eignete. Ich glaube kaum, dass es auf dieser Insel einen schoeneren Platz gibt, zur Ausfuehrung eines solchen Festes. Alle waren vergnuegt und in guter Laune. Das Restaurant hatte sich offeriert, uns den Apero auf der Terrasse zu servieren, was von den Gaesten eigentlich nicht so richtig beachtet wurde, denn alle stroemten direkt auf die Tische zu und nahmen sich das Getraenk mit. Einige wenige plazierten sich an den aufgestellten Tischen auf der Terrasse, um den Apero geniessen zu koennen, meistens waren es die Welschen, die nicht diesen Drang spuerten, gleich am Tische zu sein. Vieleicht halfen dazu auch die vorbereiteten Tische der Welschen, die alle mit Namenskaertchen versehen waren und so eine schnelle Reservierung nicht benoetigten.
In einigen Dingen muessen wir Daniel Buerki schon recht geben, er versteht es die Leute um sich zu haben. Chapeaux!
Das grosse Buffet war sicherlich fuer alle Anwesende ein Genuss und es war wirklich fuer jeden etwas vorhanden. Ueber Salate, Fleisch aller Arten, Fischgerichte usw. Viel war vorhanden und es blieb auch noch viel uebrig, als keiner mehr sich aufzustehen getraute. Auch bei den Getraenken fehlte wirklich nichts und als der Kaffee serviert wurde mit sehr schoener fluessiger Beilage, was es doch schon fast 23.00 Uhr geworden. Nach dem Dessert konnten wir einige Lieder mitsingen, dank einem ausgeteilten Blatt mit dem Text. Denn sicher koennen viele von uns nicht mehr richtig an diese alten Lieder denken, die wir in der Jugendzeit vielmals gesungen haben. L'a haut sur la montagne, war der grosse Hit des Abends. Daniel hatte sich bemueht, die Blaetter zu besorgen, um die Texte richtig singen zu koennen.
Ja, so ging ein sehr lustiger und freundlicher Abend zu Ende und wir erwarten schon mit Sehnsucht das naechste Jahr.

17.1.2010 - Beschwingte Literatur-Matinée und ein Arztvortrag
Es wurde viel gelacht, geschmunzelt und geklatscht, an der vom Club Suizo Balear organisierten Matinée im Apartotel Ponent Mar vom Sonntag, 17. Januar 2010, in Son Caliu bei Palmanova. Der in Andratx wohnende Schauspieler Nicolai Mylanek las Texte vom ebenfalls dort wohnhaften alt Chefredaktor und Autor Arthur Wüthrich. Lesen ist in diesem Fall glatt untertrieben - Mylanek füllte mit seinem schauspielerischen Können und seiner „Bühnenpräsenz" die meist witzigen Texte mit prallem Leben. Im Kurzhörspiel „Eine ganz gewöhnliche Geschichte" begegneten die 28 gutgelaunten Gäste den verschiedenen Personen, als ob sie physisch vor ihnen agieren würden - ein Riesenspass!
Ruedi Häusermann, Präsident des Club Suizo, dankte dem in der Schweiz, in Deutschland und auf Mallorca tätig gewesenen Komödianten Nicolai Mylanek und dem Verfasser des Gebotenen, Arthur Wüthrich, „für die vielen Glücksmomente, die ich und bestimmt auch die übrigen Anwesenden während der Lesungs erfahren durften".
Im Anschluss sprach der Arzt Dr. Fuchs in einem interessanten Vortrag über die Alzheimer-Krankheit und deren Früherkennung und Vorbeugung.
Beim Mittagessen mit feinen spanischen Spezialitäten aus der Ponent-Mar-Küche wurde das am Vormittag Gehörte und Erlebte nochmals ausgiebig diskutiert und komentiert, wobei nach einhelliger Meinung all' jene, die diesem Anlass ferngeblieben sind, viel verpasst haben! pd.

2009
12.12.2009 - Adventessen für Gourmets
Die 38 angemeldeten Klubmitglieder wurden im dekorierten Dachgeschoss von den Vorstandsmitgliedern herzlich willkommen geheißen. Vorab gab es an einer runden Tafel auserlesene Tapas, Cava und aber auch andere Getränke. Anschließend wartete für die Teilnehmer an geschmackvoll geschmückten Sechsertischen ein mallorquinisches Mittagessen mit Fisch oder Fleisch und einem Dessert, welches allen sehr gemundet hat.
Vizepräsident Rolf Brunner begrüßte alle Anwesenden auch im Namen unseres Präsidenten Ruedi Häusermann und dankte dem Klubvorstand für die im ablaufenden Jahr hervorragend erledigte Arbeit, sowie den Damen dank denen wir die schöne Tischdekoration verdanken. Ferner gratulierte er der Sekretärin Claudia herzlich für ihre effiziente und alleinige Führung der Webseite.
Zum Schluss wünschte er allen Frohe Festtage und der Präsident Häusermann wünschte, aus der Schweiz telefonisch eine frohe Weihnachtsfeier und ein glückliches Neues Jahr 2010.
Der Schweizer Honorarkonsul Christian Neukom, Gattin Dagmar und die beiden Buben genossen ebenfalls das gemütliche Beisammensein.
Das Adventessen des Club Suizo Balear, fand, wie schon letztes Jahr, im antiken, mit moderner Innenausstattung versehenen Restaurant Ca's Metge Monjo in Maria de la Salut statt. RB.


26.11.2009 - Neuer Generalkonsul lud zum Apéro
Die Vertretung des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), und dessen neuer Generalkonsul in Barcelona, Rolf Frei, luden auf den 26. November 2009 verschiedene Staatsvertreter befreundeter Nationen und lokale Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, sowie die auf den Balearen ansässigen Auslandschweizerinnen und -schweizer zum Apéro in den Real Club Nàutico in Palma ein.
Botschafter Jean-Philippe Tissières, ein gebürtiger Lausanner, hiess die 220 Gäste auf deutsch, französisch und spanisch willkommen. Spanien sei ein moderner und guter Staat mit Zukunft. Er besuche zum ersten Mal die Balearen und sei sehr beeindruckt von deren Schönheit, die er mit jener der Schweiz innnerhalb Europas verglich. Zwischen den beiden Staaten bestünden ausgezeichnete Beziehungen.
Es freue ihn, so Botschafter Tissières, „meinen Freund Rolf Frei als neuen Generalkonsul von Barcelona einzuführen.“
Die Zusammenarbeit mit dem auf Mallorca ansässigen Honorarkonsul Christian Neukom garantiere für ein perfektes Team.
-Generalkonsul Rolf Frei ersetzt den nach Frankfurt versetzten Pius Bucher. Er ist 1963 in Luzern geboren und hat zwei Töchter (20 und 16 Jahre). Nach einigen Jahren Berufserfahrung in der Privatwirtschaft trat der ausgebildete Betriebsökonom vor 20 Jahren ins EDA ein. In der Folge wurde er in Lyon, Kuala Lumpur, Barcelone, Brasilia, Bern und Washington eingesetzt. Die letzten vier Jahre arbeitete er bei der Botschaft in Singapur, wo er neben seinen Aufgaben als Botschaftsrat gleichzeitig auch den Swiss Business Hub ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) leitete. Der Swiss Business Hub ASEAN unterstützt Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Auslandaktivitäten. Seit dem vergangenen August leitet er das Schweizerische Generalkonsulat in Barcelona.
-Seine Prioritäten für seine neue Aufgabe umschreibt er wie folgt:
-„Kompetente, effiziente und kundenfreundliche Dienstleistungen des Generalkonsulates für die Schweizer BürgerInnen, welche hier ansässig oder auf Durchreise sind.
-Pflege des Kontaktes mit der Schweizer Kolonie und den lokalen Behörden.
-Ausbau und Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.“
-Der gelungene Anlass endete mit einem reichhaltigen Apéro mit feinen Tapas und freundschaftlichen Gesprächen zwischen Schweizer Residenten, die sich teilweise zum ersten Mal begegnet sind. Auf den Stehtischchen lag Werbematerial, das zum Beitritt in den sehr aktiven Club Suizo Balear einlud! A.W.

27.9.2010 - Weinfest bei René Schwender Binissalem
Ein prächtiger Sonntag lockte schlussendlich 95 Gäste auf die Finca "s'hort en Baltasar" ins Outback von diesem Weindorf. Es war der 27.09.09, der letzte Festtag der dortigen Weinwoche. Ein Schmiedeisentor trennte den grossen Naturparkplatz vom riesigen mit einem robusten amerikanischen Rasen bestückten Innenhof. Die Empfangscrew begrüsste uns am Eingang gleich mit reichlichen Aperitivos. Auf dem "Minifussballfeld" wählte man aus 10 weit verstreuten Fest-Tischen seine Bleibe und frönte den eifrigen Begrüssungszeremonien. Unter dem gedeckten Laubengang hat Finca-Boss René mit viel Liebe und Umsicht die Service-Ausgaben eingerichtet. Da gab es in gebührlichen Abständen die Getränke-Station, das Beilagen-Büffet, 2 Grill-Plätze fürFleisch und Wurst, Dessert-Kiosk und Kaffee-Bar. Alles war vorzüglich zubereitet und an den von Gästen mitgebrachten Apéro-, Salat- und Dessert- Köstlichkeiten wurde nicht gespart. Grössere Wegdistanzen zu den Stationen lockerte das hin und her der Gäste genüsslich auf. Auf einer breiten, gedeckten Bühne spielte eine 4-Mann-Kapelle gediegene Oldi-Musik zu Tanz und Folklore auf, wozu auch Gastgeber René mit seinen ulkigen Verrenkungen zu "Western"Applaus erntete. Es war Kaffee-Time, der Himmel wurde schwarz, öffnete seine Schleusen und für kurze Zeit leerte sich Hals über Kopf die Wiese. Am frühen Abend verabschiedeten sich die ersten Grüppchen.Auf dem grossen Grill döste noch einsam und vergessen eine schöne braun gebrannte Wurst vor sich hin. Zeuge dafür, dass kein hungriges Maul zu kurz gekommen war. Wiederum freuten sich die Teilnehmer über diesen gelungenen CSB-Anlass. Unserem Mitglied René Schwender gebührt Lob und Dank für seinen tatkräftigen Einsatz und seine Gastfreundschaft.
GJ/CSJ

1.8.2009 - Grosse 1.-August-Feier inCala d'Or
Die Feier zum Gedenken an die Gründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahr 1291 fand heuer in der prächtigen Anlage des Apart-Hotels Parque Mar in Cala d'Or an der Südküste Mallorcas statt. Zu den gegen 50 Club-Mitgliedern gesellten sich etwa dreimal soviele „zugewandte Orte“, das heisst, vor allem Hotelgäste..
Dass bei einem solch grossen Aufmarsch Feierlichkeit und Intimität einer üblichen Bundesfeier etwas auf der Strecke blieben, war unvermeidlich..
Show statt Besinnung
Die Hoteldirektion und das fleissige Personal sorgten mit einem Buffet, das kaum Wünsche offen liess ausser dass notgedrungen Schlangestehen angesagt war, für allgemeine Anerkennung!
Eine Band mit einer fabelhaften Sängerin war für musikalische Unterhaltung besorgt, die ihrer Lautstärke wegen jedoch Gespräche erschwerte wenn nicht verunmöglichte.
So verlor die Abspielung des Schweizerpsalms etwas an Besinnlichkeit, obwohl sich die grosse Festgemeinde von den Sitzen erhob und zögerlich zwar, doch immerhin, die erste und einzige Strophe mitsang.
Herzig war der Lampionumzug der vielen Kinder rund um den grossen Swimmingpool, rassig zauberte ein kleines, freches Tanzensemble mit Rock and Roll, orientalischem Bauchtanz, spanischem Flamenco und French Cancan einen Hauch Varietèstimmung auf die Openairbühne. Grandios war das mitternächtliche Feuerwerk, offeriert vom Hotel.
Vorgängig des Nachtessens hatte das Hotel den Mitgliedern des Club Suizo einen Apéro unter Palmen offeriert.
Erwähnenswert ist auch die liebevolle Dekoration des Festgeländes mit verschiedenen Fahnen und Fähnchen, wobei eindeutig das weisse Kreuz im roten Feld dominierte!
Es war eine ganz besondere, weil für einmal andere Nationalfeier, mit Show und Spektakel anstelle von Besinnung an die Gründung der Eidgenossenschaft durch die unter Oesterreichischer Unterdrückung leidenden Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf einer einsamen Wiese, genannt Rütli, an den Gestaden des Vierwaldstättersees anno domini 1291 A.W.


16.6.2009 - Jass und Petanque 16.06.09
Wohlbeleibt wechselte man zum sportlichen Teil und verkündete die Spieleinteilung: 2 Mannschaften à 10 Spieler/innen bekämpfen sich in der Sparte Petanque, 2 Vierertische besetzen die Jass-Gruppe und die restlichen 5 Teilnehmer treffen sich beim zugucken, flanieren, oder in der stillen Kapelle. Ein Jasstisch mit vier Spieler ist überschaubar. Ein Petanque jedoch mit 20 Leuten und 18 verfügbaren Kugeln stilvoll und genussreich innert nützlicher Frist über die Runden zu bringen war zum vornherein kaum berechenbar. Nur der tatkräftige und vorallem humorträchtige Einsatz aller Akteure hat zum guten Gelingen beigetragen. Es war ein vergnügliches Miteinander. Die blauen schlugen die roten bei 7: 5 und der überraschte Tagessieger mit 3 Punkten wurde unser Ehrenmitglied Remi Schmid.
Am späten Nachmittag traf man sich zum Ausklang wieder im Aussenrestaurant wo nimmermüde Jasser ihre letzten trümpfe spielen. G.J./CSJ
PS. An dieser Stelle möchte ich Gerry Jann herzlich danken, dass er die Petanque-Spielleitung übernommen und in souveräner Art organisiert hat. Der President Ruedi Häusermann

23.5.2009 - Ausflug nach Cabrera
Schweizer Club – Cabrera“ lese ich in der Mallorca-Zeitung. Eine gute Gelegenheit für meinen Mann und mich, Club und Inseln kennen zu lernen.
Am Samstag, 23. Mai um 8.45 Uhr treffen sich trotz schlechter Wetterprognose 18 unentwegte Schweizer am Hafen von Sant Jordi. Noch schnell einen Kaffee getrunken, und schon bald jagt unser Boot über spitze Wellen Cabrera zu. Eine Stunde später sind wir dort und fahren zuerst in die Cova Blanca. An das unwirklich blaue Wasser werden wir uns noch lange erinnern. Im Hafen legt das Schiff an. Eine Gruppe wandert direkt zum nächsten Badestrand, die andere steigt zur Burgruine hinauf, die wir schon vom Meer aus gesehen haben. Oben hat man eine prächtige Sicht auf die ganze Bucht und die kleineren Inseln. Nachher marschieren auch wir, an unbekannten Pflanzen (z.B. Riesenfenchel) vorbei zum Badestrand. Immer wieder sehen wir auch die typischen schwarzen Eidechsen. Am gedeckten Grillplatz essen wir alle unser mitgebrachtes Picknick. Es wird geplaudert und gelacht. Anschliessend besuchen wir das Museum. Wir erfahren von versunkenen phönizischen Schiffen, von Mönchen und Piraten, vom Lebenskampf der Gefangenen, einem abgestürzten Flieger und vielem mehr. Auch das Franzosendenkmal wird besucht. Dann geht’s zurück zum Strand. Aber zum Baden ist es allen zu kalt. Da ist uns ein Kaffee im Hafenrestaurant lieber.
Dort bekomme ich von Ruedi den Auftrag, einen Bericht zu schreiben, samt Fotos - Ich glaube, ich werde trotzdem Mitglied.
Auf der Rückfahrt die Überraschung: Eine Tümmlerfamilie schwimmt vorbei! Grosse Aufregung an Bord. Unser Schiff zieht mit leisen Motoren eine Schlaufe um die Tiere. Dann aber ohne Halt nach Sant Jordi... AM.


19.3.2009 - Besichtigung Es Parc in Son Reus

Vor dem Haupteingang Es Parc in Son Reus versammelten sich 20 Leute vom Schweizerclub. Eine Führung in der modernsten Recycling Anlage von Mallorca war angesagt und wir waren voller Erwartungen. Amalia, unsere zugeteilte Betriebsführerin, hat uns begrüsst und in die Empfangshalle der Anlage geführt. Dort konnte man viele Gebrauchsgegenstände und lustige Skulpturen, die aus Müll hergestellt wurden, bestaunen. Auch das ganze Gebäude wurde mit Recycling Material gebaut, dekoriert und eingerichtet. Nach dem besichtigen der vielen interessanten Gegenstände haben wir uns für ein Gruppenfoto positioniert. Danach konnten wir in einen Vortragsraum Platz nehmen, wo uns Toni, ein anderer Betriebsführer, sehr ausführlich und kompetent erklärte wie viel Müll wir Menschen produzieren, was damit geschieht, wie und was wieder verwertet wird, wie die Abbauzeiten von verschiedenen Materialien sind usw. Ein Kaugummi braucht zum Beispiel 5 Jahre bis er abgebaut ist, ein Plastiksack braucht ca. 100 Jahre und eine Batterie braucht ca. 1000 Jahre. Es wurde auch erklärt, dass der Müll separiert in Containern gesammelt wird. Natürlich machen wir Schweizer das schon lange. Leider funktioniert das hier auf der Insel noch nicht so ganz, weil noch nicht alle Leute dafür sensibilisiert sind. Aber in den Schulen, Gemeinden, und öffentlichen Institutionen wird immer mehr auf das Problem aufmerksam gemacht. Der Vortrag von Toni war auf Spanisch aber Claudia, unsere Vereinssekretärin, hat alles sehr korrekt übersetzt. Danach wurde noch ein kurzer Film vorgeführt, der das Umwelt- und Müll Problem auch noch einmal aufzeigte. Dann ging es weiter mit einer Monorailfahrt, die führte uns über die ganze Anlage und erlaubte uns einen Einblick in die Praxis. Zum Schluss wurde uns noch ein Getränk mit kleinen Häppchen und Empanadas offeriert. Die gefüllten Häppchen waren sehr gut. (Erstaunlich was man alles mit Müll machen kann! Hi, Hi ) Die Führung dauerte ca. 2 Stunden, sie war sehr aufschlussreich und interessant und wir sind wieder um einige Infos reicher.Anschliessend fuhr die ganze Gesellschaft mit den Privaten Autos zum nahegelegenen Restaurant Can Penaso wo wir das Mittagessen einnahmen. Mit anregenden Gesprächen ging der schöne und gelungene Tag schliesslich wieder einmal zu Ende.M.V.ub Suizo Balear 26.02.09


26.2.2009 - Auf den Spuren des Erzherzogs Ludwig Salvadore

Besichtigung des Museums und Wanderung nach Foradada.

Fünfzehn Personen folgten am 26. Februar 2009 der Einladung des Schweizerclubs zum Besuch der „Finca Son Marroig“ zwischen Valldemossa und Deià. Das stattliche Anwesen gehörte dem Erzherzog Ludwig Salvadore von Habsburg-Lothringen und Bourbon. Es liegt rund 300 Meter über dem Meer an der Steilküste zwischen Valldemossa und Deià. Der österreichische Prinz hatte die Liegenschaft 1870 erworben. Sie kann heute zum Teil besichtigt werden. Salvadore wurde 1847 als Sohn von König Leopold II und der Maria Antoinette Bourbon in Florenz geboren. Um dem gestrengen Protokoll des Hofes zu entfliehen, segelte er im Jahre 1867 mit seiner legendären Jacht „Nixe“ durchs Mittelmeer und landete auf Mallorca, wo sein zukünftiges Leben stark beeinflusst wurde. Salvadore war ein Philanthrop und Forscher der Sonderklasse, der sich in die Mallorquiner und ihre wunderbare Welt verliebte. So soll er auf seinem Landgut „Ca Mado Pilla“ - es existiert nicht mehr - Bedürftigen drei Tage lang Unterkunft und Verpflegung gewährt haben. Der Erbprinz verfasste viele Bücher, unter anderen über die Balearen. Er soll 14 Sprachen beherrscht haben. Zwei in Mallorquin verfasste Werke zeugen von seinem hohen Intellekt! Ludwig Salvadore starb 1915 im Alter von 68 Jahren im Schloss Brandeis in Böhmen. Sein Leichnam wurde einbalsamiert und 1918 in der Gruft der Kapuzziner-Kirche in Wien beigesetzt. Die Schweizer Delegation – ergänzt durch einige Deutsche – besuchte nicht nur das Haus Son Marroig und seine unmittelbare Umgebung mit dem weissen Marmorpavillon aus den Steinbrüchen von Carrara, sondern stieg die rund 300 Meter steile Küste hinab zur Felsen-Halbinsel „La Foradada“ mit dem 18 Meter grossen Loch in der Steilwand.
Als Erholung nach diesem doch über zweistündigen, ziemlich anstrengenden Marsch, erholten sich die Ausflügler bei einer schmackhaften Paella im Restaurante Can Costa. A.W.

25.1.2009 - Abenteurer Andy Leemann im Club Suizo Balear

Von der Sambesi-Quelle bis in den Indischen Ozean Zwanzig Mitglieder des Club Suizo Balear und zwei „zugewandte“ Mallorca-Deutsche, folgten gespannt den Schilderungen von Andy Leemann, dem weltweit bekannten Schweizer Abenteurer und Expeditionsleiter. Er hatte den afrikanischen Fluss Sambesi als Erster von der Quelle bis in den mehr als 2500 Kilometer entfernten Indischen Ozean mit Booten befahren. Dabei galt es ja nicht mit den zahlreichen sehr gefährlichen Flusspferden – ihnen fallen am meisten Menschen zum Opfer –, und den noch zahlreicheren gefrässigen Krokodilen in Kontakt zu kommen. Deshalb durfte man weder ins Wasser fallen, geschweige sich im Fluss waschen oder gar baden!Begleitet von einigen auserlesenen Journalisten und Fernsehrteams, so SF1, BBC London und anderen, bezweckte die über zweieinhalb Monate dauernde Abenteuerfahrt durch völlig unerforschte Wildnis, die Welt auf die Not der weit von jeder medizinischen Versorgung entfernten Menschen aufmerksam zu machen. Es ging vorallem darum, den von Krankheiten, in diesem Fall Malaria, massenhaft dahingerafften Menschen, vorallem auch Kindern, zu helfen!Leemann zeigte einen einstündigen Film der BBC, wie er mit 14 Begleitern in vier Schlauchbooten mit Aussenbordmotoren durch die Wirrnisse dieses mächtigen Flusses fuhr, gefährliche Stromschnellen umschiffend und die über 100 Meter hohen Viktoriafälle umgehend. Seine Idee ist auch, den dortigen Menschen zu zeigen, wie sie den Sambesi mit Booten zur Fortbewegung nutzen könnenVerschiedene weltweit tätige Unternehmungen hatten durch Sponsoring dieses gewagte Abenteuer ermöglicht. Das Budget betrug 1,5 Mio. US-Dollar. „Ich habe tausende Stunden an diesem Projekt gearbeitet. Doch bin ich kein Mediziner, sondern Fachmann in Logistik und bringe viel Erfahrung mit wilden Flussfahrten mit“, so Leemann. Zum Beispiel mit der Erstbefahrungen des gesamten Amazonas unter dem Thema „Auf Humboldts Spuren“, und andern unerforschten Flussläufen.Leemans Sambesi-Abenteuer wurde zwischendurch von verschiedensten interessierten hohen Würdenträgern und auch von der belgischen Prinzessin vor Ort beobachtet.„Wir suchten Menschen in völlig unbekannten Gebieten auf, die einige Tage bis zum nächsten Hospital laufen müssen und allzuoft unterwegs sterben. Es war uns ein Anliegen, dass die 1200 Malaria-Tests, die Impfungen und die Verteilung der Malaria-Netze durch afrikanisches Personal durchgeführt wurden.“ Mittels Theaterinszenirungen wurde den Menschen gezeigt, wie man die Netze, die vor den Malaria übertragenden Mücken schützen, aufzustellen sind, und nicht etwa zum Fischfang oder zur Fertigung von Kleidern zweckentfremdet werden!Die Andy-Leemanns-Expedition - so zeigte der BBC-Film eindrücklich -, hatte ihren Zweck erfüllt, auch wenn natürlich bloss ein Bruchteil der gefährdeten Menschen erreicht werden konnte. Jedenfall wurde die weltweit verbreitete Botschaft dieses gleichermassen unternehmerischen wie tapferen Schweizers mehr als bloss zur Kenntnis genommen. So hat die Weltbank einen Zehnjahreskredit von 100 Mio. US-Dollar in Aussicht gestellt!Ruedi Häusermann, Präsident des Club Suizo, dankte Andy Leemann – er wohnt in Santa Ponsa - für sein weltweites Engagement und die wunderbare Matinée, die er an diesem zwar etwas stürmischen, doch wunderschönen Sonntag, 25. Januar 2009, beschert hatte.
Beim gemeinsamen Mittagessen aus der hervorragenden Küche des Apartotels Ponent Mar in Son Caliu, wurde noch eifrig über das Gehörte und Gesehene diskutiert und - was ebenso wichtig ist - nachgedacht! A.W.



2008

14.12.2008 - Fröhliches Weihnachtsessen für Geniesser
Der Club Suizo Balear hatte für sein Weihnachtsessen vom 14. Dezember 2008 für Liebhaber einer gemütlichen Atmosphäre und einer feinen Courmet-Küche, eine ganz besondere Oertlichkeit ausgesucht: Das antike, mit moderner Innenausstattung fürs Auge und das Wohlbefinden versehene Restaurant Ca's Metge Monjo im Inselinnern gelegenen Dorf Maria de la salut.
Im architektonisch hervorragend gestalteten Dachgeschoss wartete für die 37 angemeldeten Klubmitglieder an geschmackvoll dekorierten Vierertischen ein mallorquinisches Mittagessen mit Fisch oder Fleisch und einem Dessert, wie es köstlicher nicht hätte sein können! Vorab gab es an einer langen Tafel mit auserlesenen Tapas und Cava (Sekt) oder auch anderen Getränken einen Apéro, der kaum reichhaltiger hätte sein können.
Vizepräsident Rolf Brunner dankte dem Klubvorstand für die im ablaufenden Jahr hervorragend erledigte Arbeit, namentlich Präsident Ruedi Häusermann, Sekretärin Claudia Schwizgebel, Kassier Fredy Wyss, Prokokollarin Edith Marti und den guten Geistern, welche diesen schönen Ort ausgesucht und veredelt hatten. Präsident Häusermann, der in der Schweiz weilte, wünschte telefonisch eine frohe Weihnachtsfeier und ein glückliches 2009!
Der Schweizer Honorarkonsul Christian Neukom, Gattin Dagmar und die beiden Buben genossen ebenfalls das gemütliche Beisammensein!
Wer heuer nicht dabei sein konnte oder wollte, hatte - darin waren sich alle einig - einiges verpasst! A.W.

14.11.2008 - Grilldemo auf der Finca von René Schwendener

Im Schweizerclub ist einiges los! Trotz starken Regenfällen und kaltem Wind trafen sich am vergangenen Samstag, 40 Personen zur Grilldemo natürlich mit Schweizer Olma-Bratwurst und Schüblig!Auf der schönen Finca von Rene Schwender in Binisalem konnten sie die Bekanntschaft mit Beat Loser machen! Vor Jahren wanderte der Ostschweizer Wurstfachmann nach Malaga aus und produziert seit dem in spanischen Gefilden, die heissgeliebten „Olma-Bratwurst und Olma-Schüblig“! Das erfreut natürlich die ausgewanderten Schweizer, und somit war es nicht verwunderlich dass das Interesse gross war. Da aus Platzmangel die Teilnehmerzahl begrenzt war, musste man vielen absagen. Unter einem Schirm wurden die Köstlichkeiten gegrillt und mit Genuss gegessen. Die 180 Würste waren somit schnell mal weg, und es waren alle hell begeistert. Unter den anwesenden Gästen war auch Heiko Seitz, Inhaber der Ladenkette „Deli Mallorca“ in Campos! Bei Ihm wird man in Zukunft diese Wurstwaren kaufen können. Um 15 Uhr verabschiedeten sich die Anwesenden, mit einem herzlichen Dank an Rene Schwender für die Gastfreundschaft und Beat Loser für die guten Wurstwaren!Auch wenn man spanisch angehaucht ist – geht halt doch nichts über Schweizer Würste!!! Irma Hürlimann

25./26.10.2008 - Besuch der Nachbarinsel Menorca

Wunderbare Tage-stürmische Ueberfahrt

Mit der Schlagzeile „Der diesjährige Höhepunkt des Club Suizo Balear!!“, lud Präsident Ruedi Häusermann zu einem zweitägigen Besuch von Mallorcas Nachbarinsel Menorca ein.
Der erste „Höhepunkt“ war am frühen Samstagmorgen des 25. Oktobers im Hafen von Alcudia ein heftiger Gewitterregen, der die See dermassen in Wallung brachte, dass sie von manchen Passagieren über die Toiletten und die bereitgehaltenen Plastiksäckchen das Frühstück begehrte! Doch kaum hatten die ehemaligen Alpenländer im Hafen Ciutadella wieder festen Tritt unter den Füssen, wich die Seekrankheit fröhlicher Erwartung!
Hotelier Erich Wasserfallen hiess die 25köpfige Delegation bereits am Quai herzlich willkommen. Sein waschechtes Berndeutsch versöhnte alle mit der eben noch so wild schüttelnden und schlingernden Fähre.
Das Ehepaar Wasserfallen hatte vor zehn Jahren aus einem ehemals alten Haus aus der Franco-Epoche an der traumhaft schönen Bucht ahia ein Bijou geschaffen. Die gesamte Einrichtung zeugt von ausgezeichnetem Geschmack und Kunstverstand, der sich auch auf die gesamte Gastronomie erstreckt!
Doch als erstes besuchten die Mallorca-Schweizer einen alten Steinbruch, wo der leicht zu Platten fräsende Mares-Stein abgebaut worden ist. Dann ging's mit dem hoteleigenen Bus auf einen Bauernhof, wo vom berühmten Mahon-Käse gekostet werden konnte.
Höhepunkt Nachtessen
Zusammen mit einigen Menorca-Schweizern folgte am Abend der kulinarische Höhepunkt! Die „Bahia“-Küche wartete mit herrlich zartem Hirschfilet und Fisch auf. Hotelier Wasserfallen widersprach dem von normalerweise unzuverlässiger Quelle stammenden Gerücht, wonach der Hirsch vom Schweizerclub-Präsidenten und passionierten Jäger Ruedi Häusermann geschossenen worden sei!
Der einheimische Cantor Roberto sang mit wunderschöner Stimme und Gitarre spanische und menorquinische Lieder von Liebe, Herz und Schmerz.
Kurz: Es war „ärdeschön“!

Höhepunkt Insel-Rundfahrt

Ein weiterer vom Präsidenten angekündigte Höhepunkt war die sonntägliche Inselfahrt in Mietwagen. So auf den 361 Meter hohen und damit höchsten „Höger“ namens „Mare de Deu del Toro“. Die Besichtigung der schier unglaublich mächtigen Festungsanlagen „La Mola“ nahe der Hauptstadt Mao aus dem 19. Jahrhundert war ein weiteres Highlight!.
Genossen wurde auch die Fahrt durch die grüne Landschaft, die reich an schwarz-weissen Kühen, Kiefern, Steineichen, Heidekraut (Erika) und Wacholderbüschen bestückt ist. Aus Wacholder entsteht Menorcas Nationalgetränk Pomada (Gin)! Dazwischen grüssten im hellen Licht die schneeweissen Häuser.
Apropos Schnee: Im österreichischen Sölden gab es gleichentags einen Schweizer Doppelsieg durch Daniel Albrecht und Didier Cuche im ersten Weltcup-Riesenslalom der Saison 2008/2009.
Beim abschliessenden Paella-Essen im „Bahia“ konnte man in der Bucht schwimmenden und tauchenden Touristen zusehen!
Und das Allerletzte: Bei der ruhigen Rückfahrt schien sich das Meer von seinem gestrigen Attentat auf Schweizer-Mägen entschudigen zu wollen! A.W.

5.10.2008 - Kultur Matinee in Palma Nova

Nach dem heftigen Gewitter, das am Freitag über der Insel tobte, strahlte die Sonne gar überfreundlich vom Himmel. Fast zu schönes Wetter um eine kulturelles Matinee zu besuchen! Doch weit gefehlt, denn 38 “Wissenshungrige“ trafen sich im Hotel Ponent Mar in Palma Nova um dem Vortrag von Dr. Prokop, und der anschliessenden Lesung von Arthur K. Wüthrich aus seinem neuen Buch zuzuhören.

Geheimrezept über das Altern

Krankheiten und das Altern, Anti-aging Methode = eine Lösung: Zellregeneration (IHT).
Dr. Prokop, mit Arztpraxis in Sineu , stellte die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Mitochondrienforschung vor, die eine positive Wirkung auf den gesamten Organismus bestätigen. Das Intervall-Hypoxie-Training erfolgt ganz entspannt im Liegen und umfasst 10 Trainingseinheiten in einem Zeitraum von ca.3-4 Wochen. Über eine Atemmaske wird jeweils für wenige Minuten „dünne“ d.h. sauerstoffarme Luft im Wechsel mit sauerstoffreicher Luft eingeatmet. Durch diesen Impuls werden zahlreiche Prozesse für Gesundheit, Heilung und Leistungsförderungen im Körper in Gang gesetzt. Zusätzlich lernt der Organismus, die verbesserten Stoffwechselvorgänge für eine lange Zeit selbst aufrecht zu erhalten.

Buchlesung

Gespannt wartete man auf die Vorstellung des Buches: „Der Wind kann nicht lesen“ vom Autor Arthur K. Wüthrich. Aber wer ist eigentlich „ el Arturo“ wie er unter Freunden genannt wird:
Autor Arthur K. Wüthrich
1938 geboren, wuchs er im Schweizer Berner Oberland auf. Nach einer Hochbauzeichnerlehre konnte er sein Hobby, das Schreiben, als Journalist, später Chefredaktor einer Tageszeitung, professionel ausüben. Schon damals verfasste er Kurzgeschichten, Kabaretttexte und Theaterstücke.
Theaterstücke, die schon von vielen Schweizer Volkstheatern mit Erfolg aufgeführt wurden. Im Jahr 2000 würdigte die Stadt Thun sein Schaffen mit dem Theater-Kulturpreis. Heute lebt er auf Mallorca, und zur Freude aller Leser frönt er weiterhin seiner Liebe zum Schreiben und Fabulieren.
Mit seinem neuen Buch: „Der Wind kann nicht lesen“ hinterlässt er bestimmt bei einigen, Gedankengänge von Selbsterlebtem, oder gehörten Geschichten aus der Jugendzeit. Mit seinem Schreibstil wird man automatisch in die Szene reingeholt und man sieht es auch bildlich vor sich, was abläuft. All jenen, die sich das Buch auch zur Hand nehmen, wünsche ich unterhaltsame Zeit beim Lesen!
Weitere Informationen gibt hnen der Autor gerne, Tel: 971 23 62 424 Irma Hürlimann

18.9.2008 Besuch des "Centro interpretacion Cabrera", Parque Nacional Maritimo Terrestre

"Archipélago de Cabrera" in Colonia Sant Jordi
Bei schönstem Wetter besammelten sich um 11:30 h 37 Mitglieder des Club Suizo Balear vor dem imposanten Bau. Nach kurzer Begrüssung durch den Präsidenten gings auf natursteinernem Pfad abwärts unter den Meeresspiegel. In einem raffiniert gebauten Aquarium mit vielen Becken und Nischen fühlte man sich in der Tiefe des Meeres. Die Artenreiche Fischwelt von Cabrera schwamm hoch über uns. In steil aufragenden Felsen hielten kapitale Muränen ihre Höhle besetzt. Daneben zogen Rochen ihre eleganten Kreise. Grundhaie, die sich dem hellen Sandboden angepasst hatten konnte man nur wahrnehmen, wenn sie sich bewegten. Amphoren und Teile versunkener Schiffe zeugen von der bewegten Vergangenheit. Am Ende des Rundgangs durch die dunkle Unterwelt gings in einen Kinoraum und man erhielt eine drei D-Brille in die Hand gedrückt. Mit packender Musik öffnete sich nun vor uns die Meerestiefe.
Plötzlich schwammen Fische pfeilschnell zwischen die Köpfe des staunenden Publikums. Medusen schwebten herab und wunderschöne farbige Tiefseeewesen lösten Entzücken aus das aber jäh in Schrecken umschlug als aus der Tiefe ein gewaltiger Hai mit offenem Rachen angreifend heranschoss. Man duckte sich ungewollt. Nachdem diese grandiose Show verklungen war, gings per Lift mitten durch das Aquarium hinauf ans helle Sonnenlicht.. Eine 180 m lange sanft ansteigende spiralförmige Rampe führte uns um ein monumentales Rundgemälde, das die Geschichte des Mittelmeerraumes von der Urzeit bis zur Gegenwart zeigt. Oben am Ende dieser Zeitspirale genossen wir eine grandiose Aussicht auf Cabrera, das Dorf San Jordi, Es Trenc und auf das einmalige Naturschutzgebiet "Es Salobrar". Der herrliche Ausblick und die warme Septembersonne luden zum kurzen Verweilen auf dieser Höhe ein. Dann gings wieder auf dem gleichen Weg abwärts, wobei man neue Motive und Details des Rundbildes wahrnahm. Als Abschluss zeigte man uns einen kurzen Film von den verschiedenen Naturpark Spaniens und wir erfeuten uns an der vielfältigen Fauna und Flora und an den wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Mit der Gewissheit ein baulich attraktives Center mit interessantem Angebot besucht zu haben dislozierten die Club-Schweizer zum Rest. Miguel "Biergarten" wo ein gutes, preisgünstiges Mittagessen verkostet wurde. Danach bezogen die Jasslustigen ihre Plätze und die Petanque-Fans marschierten zum nahen Dorflpatz. Beide Sportgruppen lieferten sich heisse Kämpfe aber es gab heute nur Sieger, denn alle hatten einen wohlgelungenen Tag verlebt. HR.B/CSJ

1.8.2008 - 1. August-Feier 2008 auf Mallorca

Club Suizo Balear, Ruedi Häusermann erhielt den folgenden Bericht eines Clubmitgliedes.
René empfing uns frohgelaunt auf seiner schönen Finca. Der grosse Platz war ganz im Sinne des Anlasses dekoriert. An Speisen und Getränken mangelte es an nichts.
Die 32 "Daheimgebliebenen"hatten eine Riesenauswahl. Die vielen verschiedenen Salate und Desserts wurden, liebevoll und schmackhaft von den Mitgliedern zubereitet, mitgebracht, was ein ansehnliches Buffet ergab.
An drei Grills brutzelten Freiwillige Pouletteile, Koteletten, Bratwürste und Cervelats. Grillgut und Getränke spendierte der Club.
Es wurde ein ausgesprochen gemütlicher und langer Abend mit hoffentlich nur guten Erinnerungen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände. EJ.

1.-3.8.2008 - Club Suizo Balear Besuch der Expo Zaragoza mit Nationalfeier

Schon der Besuch einer Weltausstellung war für die meisten der 15 Mitglieder des Club Suizo Balear, ein Erlebnis. Wenn dies mit dem Geburtstag unseres Landes (1. August) verbunden ist, dürfte dies ein einmaliger Event gewesen sein! So geschehen vom 1. bis 3. August 2008 in der die Weltausstellung durchführenden über 600 000 Bewohner zählenden Stadt Zaragoza. Entlang des mächtigen Flusses Ebro, wurde in aufwendiger Arbeit die Expo 2008 aus dem Boden gestampft.
In unzähligen Pavillons präsentierten sich verschiedenste Länder mit ihren kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten. Die Eidgenossenschaft lud ihre Bürgerinnen und Bürger aus Spanien und Portugal zur 1.-August-Feier ein. Eine Hundertschaft aus den verschiedenen Schweizer-Clubs folgte dem Aufruf in den in vornehmer Schlichtheit konzipierten Pavillon unseres Landes.
Reden, Raclette und Folklore
Rudolf Schaller, Generalbeauftragter für den Schweizer Pavillon, hiess die Auslandschweizer und wer sich noch dazu gesellt hatte, willkommen. Die Ansprachen des Schweizer Botschafters in Spanien, Jean-Philippe Tissières, unseres Generalkonsuls Pius Bucher und von Generaldirektor der Presence-Suisse, Johannes Matyassy, waren angenehm kurz und ohne jegliches Patos, dafür umso gehaltvoller auf die Befindlichkeiten einer modernen Schweiz ausgerichtet! Als zeitgemässes Beispiel wurde von Andrea Reubi (Interlaken- Tourismus) die Region Interlaken-Jungfrau-Piz Gloria, die eingebettet zwischen Brienzer- und Thunersee liegt, gezeigt. (Das Thema der Expo Zaragoza 2008 ist das Wasser).
Das Oberländer Chörli, ein Schwyzerörgeli-Trio, je drei Alphornbläser und Fahnenschwinger, alle aus Interlaken, erfreuten während der Bundesfeier und danach im Freien hunderte von Gästen aus der ganzen Welt! Die Rugenbräu war für das leibliche Wohl besorgt. Es gab nebst dem Interlakner Bier und Walliser Wein Gratis-Raclette für jedermann! Mit dabei waren auch die Miss und der Mister Schweiz, Amanda Ammann und Stephan Weiler.
Die 15 Schweizerinnen und Schweizer vom Club Suizo Balear genossen die Expo 08 und die freundliche Gastgeberstadt Zaragoza mit ihren Prachtbauten, Denkmälern und der ausgezeichneten Gastronomie noch bis zum nächtlichen Rückflug am 3. August! A.W.

6.7.2008 - Gospelkonzert im Torrent de Pareis
Club Suizo Balear, Präsident Ruedi Häusermann, erhält den folgenden Bericht eines Mitgliedes.
Nach einer längern Motorradfahrt entlang der pitoresken Nordwest-Küste kamen wir nach Sa Calobra. Wir waren sehr erstaunt über die Menschenmasse die sich in der imposanten Torrentschlucht, meist in illusterer Badebekleidung, versammelt hatte. Die Veranstaltung war ausserordentlich gut organisiert. Selbst die durch zwei schmale Tunnels führende Wanderung verlief reibungslos, dank Wachpersonal, Rotes Kreuz usw.
Gegen 17:40 begann das Openair-Konzert der Bronzeville American Gospel mit Dirigent Harold Bradley. Anfangs mit unbekannten Liedern, später die beliebten Gospel-Songs wie: "Down by the river side, Oh when the saiths, Oh happy day usw. Die Zuhörer waren total begeistert, sangen und klatschten mit. Die Akustik in der malerischen Schlucht ist einmalig und die Bronzeville American Gospel Sänger sind sensationell. Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg, für uns und für alle Anwesenden ein wundervolles Erebnis. CD/PA

26.6.2008 Ausflug in die Prärie, nach "Cas Parets"

Club Suizo Balear, Präsident Ruedi Häusermann
Die Einladung des Club Suizo Balear und der schöne heisse Sommertag lockten 27 Wanderlustige nach Ses Salines, Ausgangspunkt zu einer gut stündigen Wanderung nach Norden in das Gebiet von "Cas Perets." Unser Ziel war dort eine weit ausgedehnte Finca in der uns Sekretärin Claudia und Allround-Künstler Ruedi SCHWIZGEBEL Gastrecht gewährten. Eine Anzahl Bauern/Eigentümer dieser Gegend hatten sich früher zu einer Interessen-Gemeinschaft zusammengeschlossen und seit dessen Gründung und Bestehen Ruedi massgeblich mitwirkte. Aus allen Himmelsrichtungen der Insel kamen sie um 11:30 Uhr frohgelaunt auf die Plaza "Ses Creus" angerollt. Freudige Begüssung mit bekannten und neuen Gesichtern, sowie eifriges Schwanzwedeln von drei Vierbeinern. Emsig wurden Körbe, Kühlboxen und was man sonst noch braucht zu einer oppulenten Grillparty in zwei/drei Autos umgeladen und mit den Leuten als Vorhut und Hilfskräfte anort auf den Weg geschickt. Auf gut befestigter Asphaltstrasse stach alsbald die Wandergruppe ebenaus in die Weite. Bunte Blumen wie im Frühling, noch saftige Büsche und Sträucher, Mandelbäume, ab und zu eine Finca, wechselten das Blickfeld der friedlichen Landschaft. Nach einer Wegbiegung tauchte unvermittelt ein stattlicher Ziehbrunnen auf. Aus dem 16. Jahrhundert, 80 m tief und bald fertig restauriert sei er, erklärte uns Sen "Jaime" Präsident der "Associacion Cas Persts". Er war es, der uns herzlich begrüsste und Claudia uns mit "Coca" und "Sangria" verwöhnte. Nach dieser willkommenen Stärkung gings unter heisser Sonne weiter in die Prärie. Mal links, mal rechts ein Feldweg, dann ein grosses offenes Eisentor, dahinter ein silbrig glänzendes Wesen mit ausgestrecktem rechten Arm schief an einem Art Galgen hängend "begrüsst" uns auffällig. Für uns unverkennbar die Handschrift des Eisenplastikers Ruedi Schwizgebel. Die uralte Finca ein Bijou, innen wie aussen. Auch mit weichen Werkstoffen hat Ruedi sein goldenes Händchen und mit seiner grossen Kunst der Formgebung beinahe ein Rustico entstehen lassen. Um das rustikale Anwesen zu erkunden mussten wir erst unseren durstigen Kehlen Form geben. Der riesige bunte "Gabentisch" aus mitgebrachtem von den Gästen sah schlussendlich aus wie das Buffet einer 5-Sterne Vegetarier-Finca. (Das Fleischliche fand bereits den Weg auf den Grill). Aufzählen sprengt den Rahmen. Salate jeglicher Couleur oder die Abteilung Früchte und Gemüse aus dem Freiland Lombards, was Ingrid und Manfred herbei- geschafft haben wären noch zu erwähnen. Um der Sache Form zu geben schleppte man als Krönung noch Ruedis "Koloss von Cas Perets", die berüchtigte Hierbas-Flasche mit Hähnchen herbei, dessen erlesener Inhalt nach Ruedis Geheimrezept kreiert wurde. Mit den übrigen Getränken des Hauses und des Clubs fanden Grill und Vegi bei allen 27 Mäuler regen Zuspruch und Genuss, sodass für die zahreichen Desserts wenig Platz übrig blieb. Für die Unentwegten war noch Kaffe und Kuchen, Jass-und Kugelspiel angesagt. Unser bewährter Pétanque Spiel-Leiter James Coste hatte acht Bewegungshungrige zusammen getrommelt , zwei Mannschaften erkoren und diese auf dem nahen Holper -Weg antreten lassen. Mit viel Plausch und Geschick gewannen die Blauen gegen die Roten. Die Sonne stand schon tiefer, als man grüppchenweise auf einem etwas kürzeren Weg nach Ses Salines zurückfusste. Allen tatkräftigen Mitwirkenden die das gute Gelingen dieses Anlasses ermöglicht haben gilt der Dank und die Anerkennung. GJ/CSJ

22.5.2008 - Kloaken-Mief und Blumen-Duft im S'Avall

Der Einladung des "Club Suizo Balear" zu einem sonderlichen Ausflug folgten am 22. Mai 08, 38 Interessenten auf den Schulhausplatz von Colonia Sant Jordi. In 12 coches verfrachtet ging es durch wildes Buschwerk (garrigas) hinein in das 38km umfassende Langut von Joan March. Ziel war das Beschnuppern der modernsten Kläranlage der Insel und als Ausgleich die Besichtigung der berühmten blühenden Gärten der March's. Schon bei Ankunft bei der Kläranlage war der Geruchswechsel von Autoabgas zu Klogas frappant. Die Treppe hoch in ein kleines Gebäude auf dessen Tür eigentlich "Waren-Annahme" prangen müsste tauchte man ein in den wohl bekannten "Duft der weiten Welt". Manches zarte Näschen verschwand beschämt hinter weissen Tüchlein. Mittelst einem überdimensioniertem Fleischwolf wird die grobe Ware erst zu einer Art Birchermus gedreht. Dieses Produkt wird hernach zwecks Weiterverarbeitung zu Humus nach Felanitx verfrachtet. Die verbleibende Brühe gelangt in verschiedene grosse Klär-becken wo sie durch zufügen spezieller Bakterien mit der Zeit zu vernüftigem Brauchwasser ge-läutert wird. Dieses in einem nahe gelegenen kleinen See gespeicherte Nass dient hierauf zur Be-wässerung der March-Kulturen. Der in den Becken abgesetzte Klärschlamm kann letztlich aufbe-reitet werden. Das umfangreiche Wissen über den Werdegang von Abwasser zu Brauchwasser wurde uns von Guillermo der depuradora vermittelt. Unsere Riecher dankten uns als wir nun im Konvoi durch würzige Landluft tiefer in die mit Abstand grösste "possessió" auf Mallorca eindrangen. Sie ist abgesehen von einigen Stränden befriedet und unzugänglich. Von 1390 - 1919 war das Landgut im Besitz der Familie Descatlar. Das heutige S'Avall gehört nun der über 90 jährigen Doña Carmen Delgado, Schwiegertochter des berühmt-berüchtigten Banker und Finanzmagnate Joan March (1880-1962). Er hatte das trockene und sandige Stück Land 1919 gekauft um dessen weitläufige, versteckte Strände zum Schmuggeln zu nutzen. Im Innern wird jetzt intensiv Landwirtschasft gepflegt. Weiter südlich in der Nähe des Weilers "s'Avallet" liegt ein grösserer See der "Estany de ses gambes" und etwas westlich die höchste Erhebung des Ge-bietes, der 69 Meter hohe "Vargé". Aus der Ferne wie eine Festung scheinend kam das Zentrum des March-Imperiums in sicht. Hohe, dicke Mauern umschliessen ein Palais. Daneben zahlreiche Landwirtschaftsgebäude, Ställe und Unterkünfte, dazwischen viel Grün, blühendes Planzengut, Wasserspiele. Weiter geht es zu den zarten Plänzchen in den Gewächshäusern und den berühmten Kakteegärten von March. Weit ausgedehnt, beinahe labyrintartig angelegt zeigen sich die vielen Blumenarten in voller Pracht. Hohe Kolosse von "Skulpturen" dickstämmiger Kakteen mit ihren kleinen Familien darunter in voller Blüte. Botanikfreunde würden in helle Freude ausbrechen, denn in den pittoresken March-Gärten werden auch ganz seltene Arten gehegt und gepflegt. Aufwändig sind die Gewächse mit verschiedenen Benennungen fein säuberlich beschriftet. Der Botaniksprache uns nicht mächtig, hat aber unser versierter Führer Toni, vieles aufklären können. Anfang der 40er Jahre wurde mit dem Bau der Anlage begonnen. Damals, in den Jahren der Erweiterung hat Toni schon mitgewirkt und kann heute sein profundes Wissen an das Publikum weitergeben. Wir danken ihm für seine Bemühungen uns all seine interessanten Ausführungen verständlich gemacht zu haben. Beim Weiterforschen ent-decken wir einer kleinen Villa ähnlich, das Kinderhaus, dessen gesamte niedliche Ausstattung im Massstab 1:2 getreu ausgelegt ist. Man vermeint sich in einem riesigen Puppenhaus zu bewe-gen, wo es in Küche, Schlafraum, Spielzimmer etc. an nichts fehlt. Reich an den gewonnenen schönen Eindrücken verliessen wir am frühen Nachmittag diese malerische Ecke mit leisem knurrendem Magen. Zu einem währschaften Mal im Restaurant "Es Cantó" bei Pedro trafen wir uns zum Abschied in Colonia Sant Jordi wieder. Wir danken den Initianten im Club Suizo Balear herzlich für die Organisation dieses gelungenen Ausflugs. Gj/CSJ


19.5.2008 - D
er SF1 Samschtig-Jass in Colonia Sant Jordi
Wer am Montagmorgen des 19. Mai 08 ahnungslos auf dem pittoresken Paseo der Küste entlang pilgerte entdeckte schon vom weitem emsiges Treiben auf Höhe des Hotels "TresPlayas". Beim näher treten entpuppte sich das Ganze als eine Art Freilicht-Fernsehstudio: Am Rande der Hotelanlage mit Weitblick aufs Meer erhebt sich über kleinem Podium ein Gerüst bestückt mit diversen Scheinwerfern darunter der berühmte Jasstisch. Ringsum unter zahlreichen Strohschirmen versteckt Monitore zur Mitverfolgung des Publikums und überall ein Kabelsalat mit Plastikplanen, denn eben fing der Himmel kurz an zu weinen.- Verschlungene gute Beziehungen des Vorstandes "Club Suizo Balear" bewogen das "Schweizer Fernsehen" die 600. Sendung des traditionel beliebten "Samschtig Jass" auf Mallorca zu drehen. Ilustre Promis wie Maya Brunner, Röbi Koller, Roman Kilchsperger etc.sollen unserer gewieften und (man staune) 200 Sendungen trächtigen Moderatorin MONIKA FASNACHT Pate stehen. Eine lüpfige Ländlerkapelle wird die Stimmung des Publikums steigern helfen. Auch wurden vom Schweizer Fernsehen 3 Telefonjasser ausgewählt worunter Präsident Ruedi Häusermann und Sekretärin Claudia Schwizgebel, beide vor Ort, mit von der Partie. Es sind 2 Aufzeichnungen vorgesehen.- Am Nachmittag war es soweit. Bei nur lachendem Wetter liefen die zwei Hauptproben schadlos über die Bühne, wofür alle Akteure frenetischen Beifall ernteten. Dann Pause. Erst jetzt richtetet man besorgte Blicke auf einen tiefschwarzen N/O-Himmel hinter uns. Vorne noch das Blau, der Wind steht gut, keine Bange war die Devise. Die erste Staffel laf erfolgreich im Kasten und wurde mit Hochrufen beklatscht. In der Ferne zuckende Blitze, das Schwarze wurde noch schwärzer noch keine Bange, das Wetter wird neben uns vorbeiziehen. Die zweite Jubiläums-Aufzeichnung steht im Dreh. Spielleiter Ernst Marti kommentiert ein Spiel und kritzelt Resultate an die schwarze Tafel, als ihm einige dicke Tropfen vor die Kreide fallen und die Sache verwässern. Nun dreht noch der Wind und starker Regen fällt über unsere Köpfe. Männiglich flüchtet in alle Himmelsrichtungen, als uns von weitem eine kräftige Stimme hörbar mahnt: "Und morgen früh um neun Uhr sind alle wieder hier und es wird weiter gedreht." Im vorbeihasten rief uns Monika mit bestimmtem Unterton zu: "Aber gälled, ihr chömmed morn bestimmt wider." - Was viele auch taten Bei tiefblauen, sonnigen Himmel setzte man sich wieder in die Reihen der zahlreichen zufriedenen Gesichter. TV-Crew und Akteure gaben ihr Bestes die restlichen Aufzeichnungen erfolgreich unter Dach und Fach zu bringen. Auch Telefonjasserin Claudia hat mit nur 4 Differenzpunkten (0 Punkte sogar an der Hauptprobe) zum guten Gelingen beigetragen. Das grossartige Publikum dankte mit riesigem Applaus allen beteiligten Kräften für ihren tatkräftigen Einsatz und ihre Ausdauer. Ebensolche Anerkennung gilt dem Vorstand des CSB für die zündende Idee dieses einmalige Event nach COLONIA zu bringen. PS: Das Schlussbild, die Wasser- taufe von Monika mit Apero im Swimmingpool darf der geneigte Leser selbst am Bildschirm verfolgen. Die Ausstrahlung auf SF1 erfolgen am 24. Mai und 21. Juni 18:40h. GJ/CSJ

12.4.2008 - Generalversammlung Club Suizo Balear - Mallorca-Schweizer jassen im Fernsehen

UUeber 50 der insgersamt 130 eingeschriebenen Mitglieder trafen sich am 12. April im Restaurante Canyamel in Inca zur Generalversammlung 2008. Sie vernahmen unter anderem, dass das Schweizer Fernsehen auf Mallorca eine Jasssendung aufzeichnet, und dass wieder eine Anzahl sportliche und kulturelle Veranstaltungen geplant sind. Das Jassen ist für die Schweizer, was für die Deutschen der Skat, das heisst eidgenössisches Nationalspiel schlechthin! Es ist so beliebt, dass das Schweizer Fernsehen SF1 jeden zweiten Samstag zur besten Sendezeit eine Jasssendung ausstrahlt. Was jeweils aus irgend einem ausgewählten Lokal in der Schweiz stattfindet, wird im Juni von Colonia Sant Jordi in die guten Schweizer Stuben übertragen. Zwar nicht live, sondern eine Aufzeichnung vom 19. Mai.
Ausstrahlung am 24. Mai und 21. Juni
Ruedi Häusermann, rühriger Club-Präsident, eröffnete die Generalversammlung launig mit „Begrüsse froh den Morgen, der Müh' und Arbeit gibt. Es ist so schön zu sorgen, für Menschen, die man liebt!“ Wie weiter mit Ibiza und Menorca? Die statutarischen Geschäfte wurden diskussionslos genehmigt Mehr zu reden gab der Antrag von Willy Zaugg, der beliebt machen wollte, dass der Name „Club Suizo Balear“in „Club Suizo Mallorca“ umbenannt wird. Seine Begründung: Den Freunden der Nachbarinseln Ibiza und Menorca soll damit die Möglichkeit geboten werden, eigene Vereine zu gründen. Häusermann und sein Vize Rolf Brunner entgegneten namens des Vorstandes, dass auf den beiden Islas bereits kleine, selbständig arbeitende Vereine bestünden. Doch es sei Aufgabe des Schweizer Club Balear, diesen wenn nötig mit Rat und Tat beizustehen, dies, ohne sich einzumischen.
Nach ausgiebiger, zum Teil auch mit privaten Angriffen „gewürzten“ Diskussion, wurde der Antrag Zaugg mit 41 gegen einige wenige Stimmen abgelehnt. Der Vorstand ist jedoch bereit, mit interessierten Schweizern von Ibiza und Menorca einen Diskurs zu führen und an der nächsten Generalversammlung darüber zu informieren. Reichhaltige Tätigkeiten, Der Schweizer-Club lädt fürs neue Vereinsjahr wieder zu verschiedensten kulturellen, geselligen und sportlichen Veranstaltungen ein. So zu einer dreitägigen Reise mit 1.-August-Feier an die Weltausstellung in Zaragoza! Noch sind wenige Plätze frei (Preis für Residenten: Euro 316.00 inkl. Flug + 2 Uebernachtungen mit Frühstück. Weitere Infos: Rolf Brunner, Tel: 971 675 943) Der Vorstand rief dazu auf, neue Vereinsmitglieder zu werben (Jahresbeitrag für Paare Euro 30.00 Einzelmitglieder 20.00). Wie üblich .servierte das freundliche Personal vom Restaurante Canyamel Inca ein hervorragendes spanisches Mittagessen mit allem, was dazu gehört. Dabei pflegte man ausgiebig den Gedankenaustausch und die Freundschaft. A.W.
 
Schweizer Club Balearen Template by Ahadesign Powered by Joomla!